Neuanfang mit über 50: Ruth über Berufsbrüche, Mut und zweite Chancen
Shownotes
Neue Folgen Gespräche mit Mutigen gibt es jeden zweiten Dienstag, überall, wo es Podcasts gibt! 🎙️ Ich freue mich, wenn ihr wieder einschaltet, Gespräche mit Mutigen abonniert & mit fünf Sternen bewertet ⭐️ Instagram Host: @Theresa.Keller Podcast: @gesprächemitmutigen
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00:00:01: Hallo!
00:00:02: Willkommen bei Gespräche mit Mutigen.
00:00:04: Mein Name ist Theresa und ich bin die Gastgeberin dieses Podcasts.
00:00:08: Meine heutige Gästin ist Ruth, sie hat schon
00:00:12: einige
00:00:12: berufliche Stationen hinter sich.
00:00:15: begonnen hat sie mit einem Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Touristik.
00:00:20: Sie hat Vertrieb gearbeitet bei internationalen Unternehmen hat in verschiedenen Start-ups gearbeitet.
00:00:28: Dort war sie unter anderem Assistentin der Geschäftsführung, Verwaltungsleitende des kompletten Büros
00:00:36: und hat auch in
00:00:39: einer Tochterfirma von einem Konzern gearbeitet, der im Bereich Maschinenbau war.
00:00:44: Hier hat sie die Struktur mit aufgesetzt.
00:00:47: Sie war auch selbständig.
00:00:48: Sie hat eine Mediationsausbildung gemacht.
00:00:52: Nachdem sie nicht weiter mit der Selbstständigkeit arbeiten wollte, hat sie immer wieder Kontakt mit der Arbeitsagentur gehabt um einen neuen Job zu finden.
00:01:04: Und hierüber hat sie dann den Quereinstieg in die Arbeitsagantur selbst gemacht und hat dort langzeitarbeitslosen geholfen wieder einen Job zufinden.
00:01:16: Die Beratung macht ihr super viel Spaß!
00:01:19: Ich will in dem Gespräch von ihr wissen, wie es für sie war immer wieder neu anzufangen.
00:01:25: Neue Berufsumfelder zu finden sich einzufinden und Sie erzählt mir davon dass er sich häufiger auch mal verloren gefühlt hat in diesen Zwischenräumen wo sie keinen Job hatte.
00:01:40: Wir reden darüber was der Unterschied ist einen Job neu zu beginnen wenn man dreißig ist oder fünfzig.
00:01:48: Was rät sie Menschen, die nicht weiter wissen in ihrer Karriere?
00:01:53: Außerdem reden wir darüber was ihr größtes Gut im Leben ist.
00:01:58: Eine sehr interessante Frau ein sehr bereicherndes Gespräch.
00:02:02: ich hoffe euch geht es genauso und ihr habt Spaß bei der Folge.
00:02:16: Okay dann starten wir jetzt mal.
00:02:19: Ich freue mich dass du da bist Ruth.
00:02:22: Wir kennen uns ja schon ein bisschen, noch nicht so gut.
00:02:25: Aber wir sind auf jeden Fall schon miteinander vertraut und du bist seit zwei Jahren ungefähr eine Rente wichtig?
00:02:34: Was ist eigentlich in deinem jetzigen Alltag die Freiheit, die du am meisten genießt, seitdem du nicht mehr an die Arbeit gehen musst, jeden Tag?
00:02:43: Die große Freiheit ist dass ich mich jeden Tag einen getakteten Plan habe.
00:02:48: Ein Termin nach dem anderen!
00:02:50: In den letzten Jahren war das ja immer.
00:02:52: Ich wusste, ich habe ab acht Uhr spätestens alle zwei Stunden getaktete Gespräche oder irgendwelche Aufgaben, die zu machen sind und das hab' ich nicht mehr.
00:03:06: Ich habe viel mehr Freiheit in meinen Terminen.
00:03:11: Ob ich jetzt morgens früh aufstehe oder spät aufsteh oder ob ich eine Aufgabe sofort mache – das muss ich selber entscheiden!
00:03:21: Und das ist eine große Freiheit, mit der lerne ich auch erst noch richtig umzugehen.
00:03:28: Bist du eine Frühaufstelle?
00:03:31: Ich kann es und ich möchte es gerne.
00:03:33: Es geht nicht wenn ich spät ins Bett gehe.
00:03:35: Dann kannst du auf meine Lebensumstände drauf fahren.
00:03:38: Wenn ich abends gern ausgehe und bin lang unterwegs dann brauche ich schon irgendwann einen längeren Schlaf.
00:03:46: Ansonsten genieße ich schon wenn ich in der Früh aufstehe also... Ich bin keine klassische, reinklassische Frühaufstärin.
00:03:53: Meine letzten Arbeitsjahre bin ich früh aufgestanden und das habe ich genossen wenn du noch in der Stadt unterwegs bist bevor es so richtig losgeht.
00:04:02: Das ist sehr angenehm.
00:04:03: also das mag ich auch immer diese Morgenstunden auch.
00:04:07: Aber ich liebe auch die Abendstunden und da pendelt ich so ein bisschen hin und her.
00:04:12: Ja und ich meine Du kannst das ja auch machen Ich weiß nicht, als Projektmanagerin, was du ja auch beruflich gemacht hast.
00:04:21: Habe ich eine sehr koordinierte Person vor mir?
00:04:24: Ein Bild von einer koordinierten Person die hat das Projekt vor Augen, die weiß wann was gemacht werden muss und ist so die Frage auch manchmal Hast du dir so den Job eigentlich ausgesucht weil deine Persönlichkeit zu ist oder Bringt so ein Job auch wieder etwas zurück zu deiner Persönlichkeit?
00:04:42: also weil du in dem Job Struktur, die jetzt sein muss.
00:04:47: Du musst genau planen und du musst alles auf den Schirm haben.
00:04:51: Und dann kommst du nach Hause und bist irgendwie auch so die Planerin?
00:04:57: Ist das jetzt auch noch so oder war es überhaupt so?
00:05:01: Würdest du sagen dass du eine organisierte Person bist?
00:05:04: Ja ich bin schon organisiert die Person.
00:05:10: Das ist glaube ich von meiner... So wie ich aufgewachsen bin.
00:05:15: Ich glaube, dass es auch aus der familiären Situation rauskommt.
00:05:17: Dass ich organisiert bin.
00:05:19: Wir waren fünf Kinder, meine Mutter hat uns sehr organisiert und da habe ich viel gelernt.
00:05:24: Und ich weiß noch, ich war eigentlich furchtbar schlampig als Kind.
00:05:27: Dann habe ich meiner Mutter mal gefragt, warum sie so ordentlich ist?
00:05:31: Da hat sie gesagt, eigentlich bin ich faul!
00:05:34: Also muss ich die Dinge dorthin packen, wo ich sie wieder finde... ...und dann lernst du Struktur.
00:05:41: Wo ist was?
00:05:42: Wie organisierst Du
00:05:43: Dich?!
00:05:44: Also das war glaube ich allein aus dieser Struktur dieser vielen Kinder und wie wir groß geworden sind, dass ich da schon eine Grundlage mitgenommen habe.
00:05:55: In dieses Projektmanagement bin ich eigentlich mehr oder minder reingewachsen – es war auch nicht direkt geplant.
00:06:02: Die Firma hat sich verändert und dann gab's plötzlich ein Projekt von dem Montage wo man jemanden gesucht hat der das leitet.
00:06:10: Da habe ich weder über meine Persönlichkeit nachgedacht, noch über die Dinge.
00:06:17: Ich weiß, dass ich Sachen zusammenbringen kann und Menschen zusammenbringen können.
00:06:22: Dass ich einen Blick für Details aber auch für den Überblick hab.
00:06:26: Und wenn ich der Sache gewachsen bin, dann passt das auch ganz gut.
00:06:32: Später sind die Projekte so groß geworden, dass sie außerhalb meinen Fähigkeiten lagen.
00:06:39: Da brauche ich dann auch Techniker mit.
00:06:41: dazu Ist dann die Thematik eher des Zusammenarbeitens von verschiedenen Projektleitern auch?
00:06:51: Ich finde es spannend, dass du jetzt eigentlich ziemlich direkt auf deine Kindheit zurückgekommen bist.
00:06:56: Weil natürlich wie wir groß werden das prägt uns total und in welchem Umfeld ... Du hast jetzt gerade gesagt ihr wart fünf Kinder.
00:07:07: wo bist du groß geworden?
00:07:08: und wie kann ich mir das vorstellen?
00:07:11: Ich bin in Land zu groß geworden, ich bin die zweite von fünf Kindern.
00:07:15: Wir sind relativ eng zusammen.
00:07:17: also meine Schwester ist zwei Jahre älter wie ich, meine beiden Brüder Zwillingsbrüder sind zwei Jahre jünger als ich und meine jüngere Schwester isst vier Jahrjünger wie ich.
00:07:25: Also wir sind fünf Kinder in sechs Jahren, also pulg.
00:07:29: Und da ging es auch um Aufräumen, um Struktur.
00:07:33: Wie finde ich ein Löffel?
00:07:36: Wo sind die Dinge?
00:07:37: Allein solche Sachen.
00:07:39: Und die waren sehr klar geregelt und mir ist das später noch mal klar geworden, wie ich das halt in Österreich übernommen habe, wo wir alle geschwistert haben.
00:07:48: Wir konnten da reingehen und jede und jede hat gewusst, wo ist was?
00:07:53: Da war man einfach drauf trainiert.
00:07:55: also diese Art der Organisation, das hatten wir.
00:07:58: Zeitmanagement ist jetzt nicht so mein hundertprozentiges Thema.
00:08:02: Aber diese Grundorganisation und Struktur, das habe ich gelernt und das habe.
00:08:09: Ich liebe aber auch Zeiten wo es nicht da ist.
00:08:14: Wo ich im Bayerischen sagt man Dritschling kann und Träume.
00:08:18: Was heißt
00:08:19: Dritsching?
00:08:20: Du hast nichts vor!
00:08:22: Du machst was der gerade Moment in Sinn kommt, auch in deinem Tempo.
00:08:28: Und da merke ich, dass ich jetzt, wo ich mehr Freiraum habe, mir öfters gestattet muss ich sagen.
00:08:35: Ja, man muss umfassgestatten sein.
00:08:37: Ein langsomeres Tempo zu haben!
00:08:40: Weil ich hab ansonsten ein hohes Tempo.
00:08:42: Da bin ich mir noch nicht sicher ob das wirklich meine ist oder ob es angeübt ist – das weiß ich nicht.
00:08:49: Aber im Normalfall allein schon beim Gehen geht das los... Aber ich genieße diese anderen Zeiten, wo du so der Fantasie nachgehen kannst oder träumen kannst.
00:09:01: Wo die Freiheit ist, mal die Dinge einfach ganz so zu machen wie sie mir kommen.
00:09:12: und komischerweise erledigt man in diesen Traumzeiten in Anführungszeichen nebenbei fast gemerkt auch immer bestimmte Dinge.
00:09:23: Und deswegen gebe ich dieser Zeit auch nicht ... große Qualität.
00:09:27: Wir leben in einer schnellen Zeit und ich meine das prägt schon auch, dass wir ja jetzt bin ich erst wieder mit dem ICE gefahren oder du steigst in einen Flieger oder du gehst auf die Autobahn.
00:09:41: also früher bin ich gerne zweihundert gefahren und mehr.
00:09:44: Das hat sich jetzt auch erledigt und heute denke man warum tun wir uns das überhaupt an?
00:09:50: Warum tun wir das?
00:09:52: aber da ist scheinbar schnell und wir haben es sogar in der Sprache, dann mache ich nur Schneides.
00:09:59: Also im Grunde treibe ich mich dann selber an durch das ganze.
00:10:03: Ich denke, ist es wirklich notwendig oder ist es so etwas was wir einfach aktuell aus unserem heutigen Zeit leben?
00:10:11: Wie wir halt leben dass wir uns das da selber anziehen und selbst treiben.
00:10:19: Das weiß ich so genau nicht.
00:10:24: Was würdest du sagen, hat deine Mutter dir an Werten mitgegeben?
00:10:28: Du hast jetzt gerade von deiner Mutter gesprochen.
00:10:31: Also meine Mutter mir für Werte mit gegeben.
00:10:36: Das was ich sage das was ich zusage zu halten also zum Wortzustehen war eine der wichtigen Dinge sich zu organisieren.
00:10:47: sie habe mir eine Freiheit von der Mode mit gegeben.
00:10:52: es ist nicht so wichtig ob du modisch gekleidet bist.
00:10:55: wenn du sauber gekleidet bist und es passt zu dir, dann ist das okay.
00:11:01: Und er hat immer gesagt ich muss meine Haut selbst zum Markt tragen.
00:11:06: Da ist es auch nicht so wichtig ob du jetzt mal geschminkt bist.
00:11:11: Es ist auch die zweite Komponente die es mir damit gegeben hat.
00:11:17: Du musst die Verantwortung für dein Leben oder dich selber tragen.
00:11:22: Das kann niemand anders.
00:11:26: Ja, ich mag.
00:11:28: Also es geht schon darum eine gute Kleidung und es ging auch drum um Qualität.
00:11:33: also zu schauen lieber Qualität zu kaufen als irgendwas was relativ schnell kaputtgeht sondern schau lieber auch wenn's teurer ist lieber spaßt ein bisschen und wartest bis du dir das leisten kannst und dann kauf aber lieber Qualitet als irgendetwas was einfach nur so rum da ist.
00:11:54: Hausarbeit möglichst erleichtern.
00:11:57: Mit möglichst guten technischen Dingen!
00:12:02: Ja, ich meine mit fünf Kindern das ist ja in der heutigen Zeit auch eher die Ausnahme hat man natürlich auch mega viel zu tun und da ist es natürlich besonders wichtig dass man irgendwie so viele technische Möglichkeiten nutzen kann.
00:12:20: wie's geht.
00:12:22: was war mit deinem Vater?
00:12:25: Wie ist die Beziehung zu ihm gewesen von dir oder von euch Kindern?
00:12:32: Mein Vater war eigentlich für uns... eher nicht so greifbar.
00:12:36: Also ich spreche jetzt mal besser aus meiner Person, weil das kann für andere Geschwister ein bisschen anders gewesen sein, aber für mich war er nicht besonders greifba.
00:12:43: Mein Vater war Kinderarzt und in der damaligen Zeit, also gerade wie ich groß geworden ist haben die noch wirklich vierundzwanzig Stunden sieben Tage die Woche Dienst gehabt.
00:12:52: Also wenn da nachts jemand vor der Tür gestanden ist dann ist er vor der tür gestanden.
00:12:57: Wenn am Sonntag jemand mit aufgeschlagenen Knien dabei war, dann war der da!
00:13:02: Das hat sich dann erst langsame ergeben, dass sie die Wochenende frei gehabt hat.
00:13:06: Sie sind ja oft am Wochenende weggefahren und dass sich diese Strukturen ergeben haben, dass er Freiräume bekommen hat.
00:13:15: Mein Vater hat sehr viel gearbeitet.
00:13:18: Mein Vater hatte sehr frühen Wandscheibenvorfall und war so körperlich nicht so belastbar.
00:13:24: All das Organisatorische und solche Sachen, das hat meine Mutter gemacht – also auch technische Sachen!
00:13:30: Das waren Mutters Seite.
00:13:33: Mein Vater war für mich eher der Mensch, der sich mit Volkskunden beschäftigt.
00:13:39: Mit Philosophie beschäftigt und viel mit Museumen.
00:13:44: Also mit meinem Vater sind wir in einem Kirchenmuseum.
00:13:47: Diese Dinge kunst.
00:13:49: Viel Kunst, das kam.
00:13:52: Das verbinde ich natürlich mit meinen Vater, weil es in der Freizeit war.
00:13:55: Das organisatorisch hat er mein Mama abgedeckt Klassischerweise.
00:14:02: Mein Mama hat zum Beispiel bessere Autofahren können wie mein Papa und das war schon eines, das hat mein Vater immer gesagt.
00:14:08: die bessere Autofahrerin ist meine Mama Und ich habe von meiner Mutter gelernt eine Ketten aufzuziehen.
00:14:16: Solche Sachen, das kam von meiner Mutters Seite.
00:14:19: Von meiner Vaters Seite kam wirklich eher diese Beziehung zu anderen Menschen.
00:14:23: Mein Vater war ein Netzwerker.
00:14:25: Mein Vater hat Gott und die Welt gekannt allein schon aus seinem Beruf.
00:14:29: Das haben wir.
00:14:33: Und ja, also vielleicht so wie die intellektuelle Beziehung.
00:14:41: Vielleicht hätte ich mehrere emotionale Beziehungen zu meinem Vater gehabt wenn er mehr greifbar gewesen wäre.
00:14:47: Also bei mir war ... Ich würde manchmal sagen bei uns war die Rolle von weiblich und männlich ein bisschen vertauscht.
00:14:54: Mein Vater war eher der emotionalere und weichere und mein Mama war eher die rationale Frau.
00:15:01: Aber dadurch, dass mein Vater nicht da war, ist natürlich diese Seite eher nicht so gekommen.
00:15:05: Die gab es halt nicht so!
00:15:08: Und deine Mutter war zu Hause und war für die Kinder da.
00:15:11: oder hat sie auch gearbeitet?
00:15:13: Meine Mutter hatte die Buchhaltung gemacht für die Praxis – also da war sie zuständig.
00:15:18: Letztendlich hat sie in Anführungszeichen das Personalmanagement dafür auch gemacht weil wenn irgendwas war sozusagen meine Mutter, die alle hingangen sind... ein großes Haus zu organisieren, einen großen Garten zu organisierend und die Großeltern, die dann auch ja bestimmt jahrelang auch pflegebedürftig waren.
00:15:39: Die hat sie also unterstützungsbedürftig und pflegebiedürftig, die hat es auch noch mit dabei gehabt.
00:15:44: Also klassisch Arbeit war nur die finanzielle Seite und... also sie ist nicht außer Haus gegangen werden, das ist alles im Haus gewesen.
00:15:54: mein Vater hatte praxisal immer Haus gehabt.
00:15:57: Also diese Trennung zwischen Arbeit und Privat war im Haus.
00:16:02: Und ansonsten ist das gemischt worden, meine Mutter gerne gearbeitet.
00:16:07: Die hätte ich echt noch gern mehr gearbeitet aber ... Meine Mutter war chemisch technische Assistentin und die wäre ja gerne Zahnärztin gemacht und es ging damals nicht.
00:16:19: Solche Sachen hätte sie oder Architektin so was hätte ihr gern gemacht?
00:16:24: Ja, das klingt nach einer Frau, auch super viel gearbeitet hat.
00:16:28: Also die ganze Pflege, dann die Kind also sowohl von den Kindern, von den Eltern ... Die Buchhaltung des Hausorganisieren.
00:16:35: also klingt nach vierundzwanzig Stunden am Tag arbeiten und noch mal kurz schlafen.
00:16:42: Gut meine Mutter hatte schon Helferinnen das muss man sagen.
00:16:45: Meine Mutter war noch Ausgebildete-Hauswirtschaftsmeisterin und konnte so immer wieder Lehrmädchen haben eine bestimmte Zeit, bis sie hätte noch mal eine Prüfung machen müssen.
00:16:56: Ich glaube da war sie über vierzig, wo sich dann irgendwann gesagt hat naja also jetzt habe ich zwanzig Jahr lang Mädchen ausgebildet, dass ich jetzt nochmal eine Prüfung mache um das zu können.
00:17:06: Also da hat sie dann einen Stolz auch gehabt was sagt genau für alles gebe mir nicht her.
00:17:12: und dann hat es anders organisiert.
00:17:14: Da waren wir ja schon größer, da konnten viele Dinge anders organisieren werden.
00:17:18: Hatten deine Eltern irgendwie ein... Wunschjob, den sie dir gerne zugeschrieben hätten?
00:17:25: Dass du denen gerne machst.
00:17:27: So kannst du nicht die Praxis übernehmen zum Beispiel wie es sehr klassisch ist dass die Eltern irgendwie ihre eigenen Wünsche auch in die Kinder teilweise projizieren.
00:17:38: Also Praxisübernehmen glaube ich war eher auf die Jungs gepackt.
00:17:43: Ich glaub die Hatten damals nicht so sehr im Kopf das eine Frau auch ganz alleine leben kann.
00:17:52: Sondern es war schon im Kopf immer Familie und zwar für alle Kinder, sowohl die Jungs als auch für die Mädels.
00:18:02: Ehrlich gesagt habe ich meine Eltern nie gefragt.
00:18:07: Und wie war das dann, als du ausgezogen bist?
00:18:09: Welchen Job wolltest du machen?
00:18:12: Oh!
00:18:14: Ich wollte eigentlich ursprünglich Ärztin werden.
00:18:17: Doch Ärzten also.
00:18:18: Ja, ich
00:18:19: wollte eigentlich ÄrztIn werden aber ich wollte eher Chirurgien werden.
00:18:23: Also ein bisschen eine andere Richtung... Und da hat aber mein Noten nicht gepasst.
00:18:30: Das große Argument war von meinen Eltern, dass ich das nicht studieren konnte.
00:18:35: Erstens muss ich warten und dann bis ich wirklich fertig wäre, bin ich sozusagen zu alt für Familie – diese Kombination.
00:18:44: Von dem logischen Denken mag es auch sein im Nachhinein... Ich bedauere, dass ich mich nicht damals in diese Warteschleife mit Anträge und Wiederanträge hineinbegeben habe.
00:18:55: Das war damals so ein klassisches Nein zu so einem langen Studium.
00:19:00: Na ja muss man sehen fünf Kinder durch ein Studium zu bringen.
00:19:05: das war zu der damaligen Zeit für meine Eltern glaube ich was wo sie echt Panik hatten davor.
00:19:11: also wenn ich auch einen lange Studium gehabt hätte Das hätte sie sich ja machen lassen.
00:19:16: Im Nachhinein gesehen würde ich heute aussehen, da war unser Fokus zu eng auch meiner und ich habe überhaupt keinen Traumjob gehabt damals.
00:19:26: Ich war völlig eigentlich völlig überfordert mit der Berufswahl und Studienwahl.
00:19:33: Es ging dann eher so um die Thematik... Da gab es einfach wie soll man sagen ein Talent irgendwie zerlehnt mit Menschen umzugehen.
00:19:46: Ich bin ein Freund von meinem Vater, der war Hotelier und dann haben wir uns gemeint vielleicht kann was in diese Richtung gehen?
00:19:53: Und da gab es damals gerade ein Studium des Tourismus das gerade neu aufgelegt wurde ist auch für Abiturienten und Appetientinnen.
00:20:03: Dann ist mir dies vorgeschlagen worden und dann bin ich sozusagen ausgezogen Und für meine Mutter war schon auch das Thema.
00:20:11: Das hat uns früh genug gesagt, also es sollte schon schauen, dass ihr so ab achtzehn langsam aus der Haus kommt.
00:20:18: Meine Mutter war ein Kräuel Hotelmama zu sein.
00:20:22: Das war nicht das Ehre!
00:20:25: Dass wir zu Besuch kommen ist ganz was anderes.
00:20:27: aber Hotelmamer, das war nicht ihre Zukunft.
00:20:31: Sie hat später noch studiert und das war wirklich toll, dass sie das gemacht hat.
00:20:36: Also war eine ganz andere Richtung Und ich bin dann von der Landseite nach München gekommen und ich fand es entsetzlich.
00:20:45: Also meine erste Zeit im Studium war katastrophisch.
00:20:51: Weil du dich anders vorgestellt hast oder weil du die Stadt an sich nicht mochtest?
00:20:56: Ich mochte München, ich kannte München auch aber mir war das alles zu groß.
00:21:01: Dann war ich eher alleine.
00:21:03: Wir hatten zwar Verwandtschaft dort Aber mit der hat das Gefühl da... will ich nicht andocken oder kann ich nicht.
00:21:11: und das war mal von meinem Zuhause bis zur Hochschule an einunddreißig Busstationen.
00:21:22: Also, ich habe jeden Tag über eine dreiviertel Stunde in eine Richtung gebraucht.
00:21:26: also diese Mobilität kannte ich auch nicht.
00:21:28: Von Landshut hast du alles zu Fuß oder mit dem Radle erreichen können.
00:21:31: Das war aber allein das... Ich kam aus einer Schule Collegesystem, wo du unglaublich viel frei gelernt hast und kam in die Hochschule also die Fachhochschule.
00:21:45: Und die war wieder wirklich wie verschuld.
00:21:48: Also wie fünfte Klasse so in etwa, als wenn ich lernen und solche Sachen.
00:21:53: Also weniger dieses Verständnis.
00:21:56: Das hat mich geschockt.
00:21:57: Also das war etwas, was mir echt schwer getan habe.
00:22:00: dann Finanzierung sonst.
00:22:03: Was diese Studium war im Grunde aufgebaut.
00:22:06: Das ist das erste Jahr für der Appetientin geöffnet gewesen und war aufgebaut.
00:22:12: Für Personen, die eine Lehre gemacht haben, dann Gesellenjahre und statt des Meisters hast du dann ein Diplom machen können also an die Hochschule gehen können.
00:22:23: Und jetzt kommt mit diesem Voraussetzungen kommst Du als Appetiente oder ich als Appettiente in der Neu Von Buchhaltung.
00:22:30: keine Ahnung von Finanzierung Keine Ahnung.
00:22:32: das war BBL-Studium Klassisches BBL Studium Nur unbekannte Sachen, nur unbekantes Zeug.
00:22:38: Also das war schluck und dann habe ich halt begonnen mich in bestimmte Dinge einzulernen, mich mit versucht mit verschiedenen Personen zusammen zu tun um zu lernen.
00:22:50: Das war natürlich auch schwierig weil ich am anderen Ende von der Stadt gewohnt hab und diese große Stadt bis du da die Menschen zusammenbringst.
00:22:57: also das war alles nicht einfach.
00:23:00: Das hat sich später geändert, da glaube ich ja es war schon nach dem Vordiplom.
00:23:06: Ich hatte irgendwie gelesen, dass es einen Englischkurs gibt in New York.
00:23:13: Und den könnte man buchen, also vier Wochen im College in New York und dann haben wir auch das Möchtig machen.
00:23:22: Und ich war zuvor drei Monate als Reiseleiterin in Rumänien und hab da Geld verdient.
00:23:30: Mit dieser Basis habe ich so viel Geld gehabt mir diesen Kurs verpleisten können.
00:23:37: Und das Spannende war, dass ich auf dem Weg nach New York, also am Frankfurter Flughafen und an den Flughäfen verschiedene Studenten und Studentinnen kennengelernt habe die sowohl in München studiert haben als auch in Worms.
00:23:51: Ich hab drüben in New York noch ein paar mehr Studentinnen... da waren mehr Studentinnen kennengelernt, die sozusagen aus meinem Geu waren.
00:24:00: Ich hatte ansonsten ... ich hatte wieder zu Studenten und Studentinnen aus der Hochschule Kontakt noch zu anderen Semestern weil unser Semester war in dem sogenannten Pavillion.
00:24:11: das war heute wird man sagen ein Container den man außerhalb der HochSchule in einen Hinterhof von einer Berufsschule gepackt hat Und da war eigentlich nur unser Semestertrin.
00:24:23: Also wir hatten auch direkt, so keine direkten Verbindungen zu den anderen Studenten und Studentinnen.
00:24:28: Es war ein bisschen eine singuläre Sache.
00:24:31: Und da habe ich dann Kontakt zu den andern gekriegt und dann begann eigentlich mein Studentenleben wie wiederzukommen nach München.
00:24:37: Dann bin ich im Arbeitskreis Tourismus gegangen, also dann war ich engagiert und dann hat sich diese ganze wirklich verändert.
00:24:45: Und was für mich daraus zu lernen oder was ich daraus gelernt hab So was Inneres Manches musst du durchstehen.
00:24:55: Hat mich wahrscheinlich diese Stelle, die ich das später mal abgegeben habe zu lange durchstehn lassen.
00:25:02: aber manchmal ist es auch so dass manche Dinge einfach einmal durchstehnen muss und dann entwickelt sich's.
00:25:09: oder bei manchen Dingen ist auch lerne sie und dann lernst du manche Sachen auch zu lieben in Anführungszeichen weil was du nicht kennst kannst ja auch nicht gern mögen.
00:25:22: Ja, das stimmt.
00:25:28: Wenn du aus deiner heutigen Perspektive zurückschaust... Du hast einige Stationen schon hinter dir im Leben.
00:25:38: Könntest du sagen welcher Job dich am meisten geprägt hat?
00:25:44: Die prägt!
00:25:49: Mich hat eine Zeit geprägt.
00:25:53: Das war eine Zeit, wo ich mit den Amerikanern zusammengearbeitet habe.
00:25:58: Die Zeit hat mich ein Stück geprägt.
00:26:01: Einerseits die amerikanische Denkweise, Dinge einfach einmal anzupacken und nicht immer zu sagen oh Gott da gibt es das und das, sondern einfach mal machen und nicht so viele Bedenken zu haben
00:26:15: auch
00:26:16: auszuprobieren was man mag.
00:26:18: Und damals hatte ich einen Chef Also, der kam da erst später.
00:26:22: Das war ein Deutscher.
00:26:23: Der hat eine ganz andere Art von Verantwortung und eine andere Art Führung.
00:26:28: Da habe ich mal das erlebt, dass mir jemand so wirklich richtig Vertrauen entgegenbringt in die Arbeit und mir auf die Art und Weise sehr viel Freiheit und Entscheidungsfreiheit gegeben hat.
00:26:41: Und... Dass sich das auch tun kann!
00:26:43: Also, er hat man wirklich den Rücken gedeckt, dass das was sie tut, das kann ich tun und da bin ich ja richtig gut.
00:26:52: Das, glaube ich, hat mich mehr geprägt.
00:26:55: Am meisten geprägte es.
00:26:57: Was heißt prägen?
00:27:01: Als Mensch heute haben sich sicher die letzten neuneinhalb Jahre in der Arbeitsagentur nochmal gepräagt.
00:27:10: Einfach dass du so viele Leben mit so vielen Fokus anschauen kannst und siehst und Veränderungen im Leben mitkriegst... Also ich glaube nicht, dass mir die einzelnen Jobs so geprägt haben.
00:27:24: Sondern eher diese jeweils wirklich ganz unterschiedlichen Bereiche?
00:27:34: Für viele Menschen ist es sehr schwer Brüche zu haben und wieder neu anzufangen.
00:27:38: Und natürlich sind viele Menschen unterschiedlich und die einen sagen hey Unsicherheit toll!
00:27:46: Da hab' ich um ihr Raum zum Atmen Und vielleicht ist das nur mein persönliches Empfinden.
00:27:54: Aber viele sagen irgendwie, ich brauche die Sicherheit.
00:27:57: Ich brauch ein vernünftiges Einkommen.
00:27:59: Das musste jeden Tag kommen... Also einmal im Monat will ich meinen Gehalt haben und jetzt hast du ja viele verschiedene Stationen gehabt.
00:28:11: Ich fand es interessant dass du vorhin als du von deiner Mutter gesprochen hast, hast du diesen Satz gesagt der von ihr wohlstammt?
00:28:22: Also du bist für dich selbst verantwortlich.
00:28:25: Ich finde es spannend, dass es genau dieser Satz ist, den du jetzt sagst, weil ... ... zwei Tausendneun gab's ein Tagebuch einer Heutung,... ... das von dir stammt und das ist als du einen Fünfzig Jahre alt warst... ... also sind Auszüge aus diesem Tagebuch eine Heutungen, dass du wieder diesen selben Begriff mit der Haut und ... Heute die alte Haut wird abgestreift.
00:28:53: Und ich, also hier um das kurz mal zu sagen, das war zwei Tausendneun, da habe ich gelesen dass du genau bis zu dem Zeitpunkt einundfünfzig Jahre alt Diplom betriebswürttin Projektleiterin mein Arbeitsverhältnis endet.
00:29:08: zum Ein- und Dreißigsten September hast du dargeschrieben.
00:29:12: Und genau zum Ein und Dreissigsten september und am ersten achten war auch nur ein ganz kleiner Auszug Ferienzeit.
00:29:20: Auf dem Stellenmarkt tut sich nichts, die wichtigste ... Die wirtschaftliche Lage ist schwierig.
00:29:26: ich bin erschöpft fühle mich ausgelaugt kann mich zu Nichts entschließen.
00:29:31: und dann paar Tage später am siebenundzwanzigsten neunten hast du geschrieben Ich werde schreiben und der Rest kommt.
00:29:41: Zu diesem Zeitpunkt zwei tausendneuen das kann man in diesem Auszug sehen ging es dir eine Zeit lang nicht gut und du hast wirklich mit diesem Bruch gehadert.
00:29:54: Und warst ratlos, trotzdem sehe ich immer wieder dass du die Kraft wieder hernimmst und wieder sagst so jetzt mache ich das und jetzt gehts weiter.
00:30:08: in was für einer Situation warst du hier?
00:30:12: als du diesen Bruch hattest.
00:30:14: Und ich weiß dann ja nicht, wie es weitergeht.
00:30:16: Der letzte Satz aus diesem Auszug war Ich werde schreiben und der Rest kommt.
00:30:21: Kannst du mich noch mal mit in die Zeit nehmen was da eigentlich genau passiert ist?
00:30:26: Was war die alte Haut?
00:30:29: Die alte Haut war dieses Projektmanagement im Maschinenbau?
00:30:32: Also das war diese alte Haut.
00:30:33: oder auch diese Haut zu funktionieren Unglaublich so funktionieren Das heute... Stück für Stück Dinge abzutragen, die mich... Ja, wie soll man sagen?
00:30:51: Hindernis der falsche Ausdruck.
00:30:54: Die mich niedergemacht haben, die mir niedergehalten haben, ja wirklich die hindert haben.
00:31:03: und also das mit der Haut finde ich spannend weil ich sage gleichzeitig Ich kann aus meiner Haut nicht raus.
00:31:13: im Leben verändern wir uns aber.
00:31:16: Es ist nicht so, dass wir in einem Konstrukt fest bleiben!
00:31:21: Du nimmst immer wieder Dinge auf und ich wollte eigentlich... Das finde ich spannend weil das ist mir ja in meinem jetzigen Leben eher wieder ein bisschen entfallen.
00:31:31: Ich wollte eigentlich damals wirklich schreiben.
00:31:34: Ich wollte mehr in die Schriftstellerei reingehen.
00:31:40: Das war auch eine meiner Thematiken.
00:31:42: Das Schreiben aber selber war einer der Methoden, die mich wieder aufgestellt haben.
00:31:50: Zu dieser Zeit war ich ehrlich, ich habe nicht gewusst was ich tun soll in welche Richtung ich gehen soll, was meine Stärken sind trotz allem Outplacement und was weiß ich?
00:32:02: Was da alles war... Ich war mir meiner überhaupt nicht sicher!
00:32:06: Überhaupt nicht!
00:32:08: Und ich hab dann ein Buch gefunden das hieß Der Weg des Künstlers, glaube ich.
00:32:15: Oder der Künstlerin.
00:32:17: und da gab es diese Morgenseiten wo du jeden Morgen aufstehst und entweder zehn Minuten schreibst oder drei Seiten voll schreibest.
00:32:25: Und dieses Schreiben hat mich damals wirklich wieder strukturiert und aufgesteilt Weil in dem Fall schreib'st Du ja was?
00:32:34: Das hat null Bedeutung Das tust eher weg.
00:32:37: Du kannst ja später mal lesen und gucken, was es ist aber im Grunde nicht.
00:32:42: Da ist der Inhalt nicht das Wichtigste sondern eher dieses Influss kommen und die eigenen Gedanken schranken zu überwinden.
00:32:51: Und ich schreibe heute immer noch.
00:32:53: Ich schreiber immer wieder und immer nach.
00:32:55: Ich bin allerdings weggang jetzt von einem Buch schreiben.
00:32:58: Es gibt nur ein Projekt, das ist noch da Da gibt es noch Projekte, die im Moment allerdings ... da merke ich, da bin ich jetzt unruhig mich dahin zu setzen.
00:33:09: Und...
00:33:10: Ich fand's total spannend.
00:33:11: erstens das du diese Verbindung zu meiner Mutter aufgefunden hast und dass das Tagebuch meine Haltung, das hatte ich jetzt auch nicht mehr im Kopf also... Es ist schon wir halten uns!
00:33:26: Der Ausdruck in dem Fall Wenn man sich anguckt, es gibt ja immer diese Raupen oder diese Puppen.
00:33:35: Die sind dann zeitweise wirklich so starr!
00:33:39: Die kannst oft in die Hand nehmen, da passiert nix.
00:33:43: Aber irgendwann ist das Innere dann soweit dass sie das bricht.
00:33:47: also beim Schmetterling ist so und dann sozusagen kommt der Schmettering raus.
00:33:54: Also wir Menschen haben jetzt dieses Konstrukt nicht in unserer Biologie Aber dennoch glaube ich, dass wir uns immer wieder selber Schranken setzen.
00:34:04: Und wenn wir verstehen oder wenn wir uns im Leben entwickeln, dass man die Haut weiten kann und sich die Haut erneuern kann.
00:34:14: Dass wir immer wieder neue Häute kriegen.
00:34:17: Dass es uns möglich ist!
00:34:18: Wir müssen nicht in einer Haut erstarrt sein sozusagen.
00:34:23: Es gibt schon Situationen – und ich war zeitweise auch in Heute erstarrtt oder vielleicht auch manche Haut zu dick, dass wieder Panzer war.
00:34:34: Und da es natürlich bei Panzern ist, ist eher so das die aufgebrochen werden.
00:34:38: aber ein Haut kann er mal sich ... ja... Die ist eher dünn und erneuert sich.
00:34:48: Das war damals schon ganz wichtig.
00:34:51: Dieses Schreiben war ganz wichtig!
00:34:54: Damals, glaube ich, habe mich wirklich in dem Moment entschieden jetzt will ich irgendein Buch schreiben.
00:35:00: Und ich hab auch so Auszüge von Büchern hab' ich da aber es ist nie zu irgendeiner Fall Ändung gekommen.
00:35:07: Ich bin dann an andere Wege gegangen sozusagen
00:35:11: Was hättest du gern in der Zeit schon gewusst was du vielleicht jetzt weißt?
00:35:19: Jetzt weiß ich dass damals sich diese diese Möglichkeit von Arbeitsagentur ergeben hat.
00:35:25: Und in diese Richtung hätte ich nie geschaut, heute weiß ich das es immer Erlösung gibt.
00:35:32: Ich sehe sie bloß oft nicht und habe keinen Blick dafür.
00:35:37: Mein Fokus ist ganz woanders oder ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen... Ich hätte nie vorstellen können, dass ich je im öffentlichen Dienst arbeite oder auf dieser anderen Seite.
00:35:50: Im Arbeitsamt habe ich früher noch gesagt, da war ich auf der einen Seite, damit ich jemals auf diese andere Seite komme.
00:35:56: Das hätte man nicht vorstellen können!
00:35:59: Dass es Dinge auf dieser Welt gibt die vielleicht die Lösung sind für mein jetziges Problem.
00:36:06: aber ich sehe sie einfach noch nicht und es braucht eine bestimmte Entwicklung bis ich mit so etwas öffnen kann.
00:36:13: Und deswegen, es geht im Leben immer weiter.
00:36:18: Es gibt ein Bruch und im Nah hinein.
00:36:20: Ich denke mir oft die Brüche waren wichtig um was zu sehen Also gerade wie das Maschinenbau dieser Bruche.
00:36:29: der war wirklich wichtig zu sehen dass ich dann im nachhinein zurückschauen kann und kann sagen Im Grunde habe ich diese Zeit wo ich dort gearbeitet hab Nur versucht mich irgendwie zu beweisen, aber ich habe nicht hingeschaut.
00:36:43: Tut mir das gut?
00:36:45: Tut mir die Umgebung gut?
00:36:46: Tut mir das was ich da tue gut und im Grunde wären wir ja nur höchst leistungsfähig wenn wir in den Bereichen sind, die wir auch gerne machen wo man uns wohlfühlen.
00:36:59: also hier hab eigentlich völlig schräg gearbeitet in einem Gebiet wo ich mich eigentlich nicht wohl gefühlt habe und habe versucht meine höchste Leistung zu bringen.
00:37:09: Der Bruch hat mich Gott sei Dank rausgebracht aus dieser Situation.
00:37:16: Hattest du Angst vom Scheitern?
00:37:19: Ja, weil es ist ja wie du es jetzt sagst.
00:37:24: das ist total plausibel.
00:37:26: man kann auf einem Gebiet in dem man den man nicht mag keine Höchstleistung bringen scheint so klar so einfach.
00:37:33: aber auf der anderen Seite hattest ihr ja diese Sicherheit gegeben.
00:37:39: Du hattest den Job, du hattet Anerkennung, du warst in deinem Bereich gut und dann einen anderen Weg zu gehen und zu sagen ich probiere es jetzt!
00:37:53: Das ist schon mit Risiko verbunden.
00:37:54: Du weißt nicht, klappt's überhaupt?
00:37:56: Dann scheitere ich, Leute finden mich lächerlich... Wie gehst du mit so einem Gefühl
00:38:02: um?
00:38:06: Das kommt drauf an muss ich ehrlich sagen.
00:38:09: das kann ich nicht einheitlich sagen Wenn ich selber unsicher bin, das verrückt.
00:38:19: Ich habe im Leben auch gelernt, Rollen zu spielen.
00:38:22: Masken aufzusetzen und Rollen spiele.
00:38:26: Das ist eine Möglichkeit mit Maske aufsetzen und rollen zu spielen.
00:38:32: Es ist allerdings definitiv nichts für lange Zeit.
00:38:35: Das kann ich mal ganz kurzfristig machen aber für lange zeit ist es etwas.
00:38:38: das macht ein Selber kaputt weil Man ist in einer schizofrennen Situation.
00:38:47: Es gibt die zweite Möglichkeit und da gibt es bei mir was, was neugierig ist.
00:38:52: Probier's doch einfach aus!
00:38:54: Das ist so ein kurzer Sprung.
00:38:57: Und da sollte man halt oder hätte ich immer nachdenken müssen wenn ich den Sprung gemacht habe und war drin.
00:39:05: wie entwickelt sich das Ganze?
00:39:07: Weil man kann ja springen und merken ich kann schwimmen.
00:39:09: also letztendlich lernt der Schwimmen nur wenn sie ins Wasser hupst.
00:39:14: Und wenn du neilspringst und du merkst, ich kann springen.
00:39:17: Ich kann schwimmen.
00:39:19: Im Schwimmen geht es mir gut und ich fühle mich wohl.
00:39:23: Dann denke ich, kann man dem Prozess weitergehen?
00:39:26: Aber wenn du schon merkst das geht nicht gescheit, ich muss mich furchtbar anstrengen und sonst was... Also aus der heutigen Sicht würde ich dann stoppen!
00:39:35: Für mich war das alles schwierigste und das glaube ich ist für jeden Menschen schwer.
00:39:40: Das war auch diese Thematik die ich gerne mit den Menschen angeschaut habe in der Agentur.
00:39:47: Diese Situation, ich weiß da wo ich jetzt bin kann ich nicht bleiben!
00:39:52: Ich kenne aber keine Alternative?
00:39:56: Ich kenn keine.
00:39:58: also wie sollst du dich dann woanders hinwenden?
00:40:02: und da hab' ich dann für mich gelernt dass ich mal erst guck was hab ich denn bisher gemacht Was tut mir gut Was kann ich eigentlich ganz gut und was tue ich gerne?
00:40:18: Und wo blühe ich auf.
00:40:20: Wenn ich mich mit diesen Dingen wieder beschäftige, dann komme ich auf eine Basis und gleichzeitig auch einmal rauszuarbeiten, was sind Träume?
00:40:31: Weil oft habe man ja Träime auf die Seite gestellt aus irgendwelchen Gründen wieder begraben oder was.
00:40:36: Diese Träumen wieder raus zu graben und denen einfach einen Raum zu geben.
00:40:42: Und das wenn ich tu, dann ist es so als wenn man vorher auf Deutsch gesagt einen Kopf in den Sand gesteckt hat und dann hebt mein Kopf.
00:40:51: Wenn ich mich dann wieder umschau, dann sehe ich wieder verschiedene Dinge.
00:40:57: Und Dinge können auch wieder auf mich zukommen!
00:41:01: Dann öffne ich mich wieder... Die weiß, also damals in dem Gefühl da habe ich eher einen Kopf unten gehabt und hab aber dann wieder klärnt.
00:41:09: Also für mich mit meinen Methoden die ich damals alle aktiviert habe ein Kopf wieder zu heben und zu gucken und auch zu hören Und wieder zu sagen hey was gibt es noch?
00:41:22: Dann kommen Alternativen auf einen zu.
00:41:28: Du hast jetzt gerade noch das mit dem Schreiben gesagt Das ist ja uns jetzt mal stellvertretend als kreatives Arbeiten zu nehmen.
00:41:39: Du hast auch gesagt, dass du das Buch noch ... Du hast keinen Buch geschrieben?
00:41:43: Du hast ja für dich diese Morgensseiten gemacht von dem Buch Der Weg des Künstlers und ich habe das Gefühl den Mut in einen kreativen Job reinzugehen nicht nur als Hobby sondern da mehr rauszumachen wahrscheinlich in der Selbstständigkeit oder teils angestellt, aber dieser Schritt in die Kreativität zu gehen.
00:42:08: Der braucht noch mal mehr Mut weil es so ungewiss ist und auch geldtechnisch wenn du damit deinen Lebensunterhalt verdienen willst nochmal schwieriger.
00:42:22: Wenn du sagst neugierig sein zu schauen was mache ich eigentlich gerne?
00:42:27: Was sind meine Hobbys?
00:42:29: Wo bin ich gut drin, wenn du jetzt aber siehst okay das ist im kreativen Bereich zum Beispiel im Schreiben und was so Angst davor dahin zu gehen weil ja da bin ich Gut drin.
00:42:41: Und Ja Ich mache es gerne Aber wie soll ich davon leben können.
00:42:45: Das ist nochmal eine ganz andere Sache.
00:42:46: und Wie Du's Jetzt gerade auch gesagt hast Du bist ja auch Beraterin gewesen genau für Leute die dann keinen Ausweg mehr gesehen haben Was würdest du denn dann einer Person raten, die sagt naja das ist ja genau in diesem Bereich aber ich habe so Angst davor da hin zu gehen weil wie soll ich denn davon leben?
00:43:05: Das war bei mir ja ganz großes Hindernis und es würde ich auch heute.
00:43:10: Ich würde die finanzielle Seite ist eine der ganz wichtigen Dinge.
00:43:14: wenn ich keine finanziellen Absicherungen hab also gar keine Dann gehe ich ein im Kreativen.
00:43:22: Das ist eine Schanke, die ich vielleicht im Kopf habe.
00:43:25: Aber für mich war immer der Weg, gibt es eine Möglichkeit dein Auskommen sozusagen zu finanzieren?
00:43:33: Dass du zumindest ein Brot hast, dass jeden Tag das Dach über den Kopf hast und ein Brott und dass du aber dir Freiheit schaffst diesem Kreativen weiter nachzugehen und ihm immer mehr Platz zu geben.
00:43:49: Bei mir ist die Kreativität ja dann letztendlich in der Agentur nochmal Daher kommen, weil ich sehr viele Dinge neu entwickeln durfte da drinnen.
00:43:56: Aber sich dann rein auf das Kreative zu stürzen wenn du weißt... Ich kann mein Mitte nicht zahlen und ich kann mein Tagesding... Also das würde ich niemanden empfehlen.
00:44:10: Das ist einfach ein Bereich wo ich sage... Da grabst Du sogar Deiner Kreativität dem Boden weg sozusagen!
00:44:19: Für mich wäre es dann, was zu versuchen ist parallel auf die Beine zu stellen bis das zu einem Punkt kommt wo du weißt oder was irgendwann nochmal so ein Punkt ist springen.
00:44:31: Aber dann habe ich zumindest nicht dieses ein finanzielles Disaster.
00:44:37: Meine Selbstständigkeit war eher finanzielles Disaster.
00:44:40: also ich hab wirklich alle meine Erspannisse aufgebraucht
00:44:44: und
00:44:45: das war auch der Punkt wo ich da nach drei Leuten wieder gezogen habe.
00:44:48: Ich habe gesagt, weil das hat keinen Taug da weiterzumachen.
00:44:53: Und hinzuschauen eben zu sagen ich bin ja für mich selbst so weit verantwortlich dass ich schauen muss, dass ich ein Dach über den Kopf hab und über die Runden kommt zumindestens.
00:45:03: Wenn wenn ich so eine Basis habe dann Freiheiten entwickeln, dass du dich mit dieser anderen Seite noch einmal ausnahm also dass dir einen Platz kriegt.
00:45:13: Das kreative definitiv nicht wegdrücken.
00:45:16: Wenn jemand merkt es braucht er Unbedingt, also die Person ob Mann oder Frau.
00:45:22: Egal wer.
00:45:23: wenn die Person merkt ich brauche kreativ ist dann dem wirklich einen Raum geben.
00:45:28: Dann dem Hobby einen Raum gebt Platz geben.
00:45:32: Es ist schwer in der heutigen Zeit das muss man schon aussagen weil wir auch mit vielen Dingen abgelenkt sind und dennoch Manchmal muss man es vielleicht für eine gewisse zeit auf die seite stellen.
00:45:43: Das kann schon sein aber nicht nicht begraben immer wieder rausholen immer wieder raus wollen Und dranbleiben.
00:45:50: Unbedingt dranbleuben!
00:45:52: Den Rad nehme ich für mich selbst mit, ich frage aufs Eigennutz.
00:46:00: Lieber Ruth... Ich hätte noch eine Frage bevor wir dann beim Ende sind.
00:46:07: Die Zeit ging mal wieder super schnell vorbei.
00:46:09: und ja also dieses Thema Brüche neue Abschnitt im Leben.
00:46:16: Vielleicht hier noch mal, was würdest du sagen?
00:46:19: War jetzt für dich in deinem Leben der größte Unterschied zwischen einem Neuanfang den du ja mit dem Schritt in die Arbeitsagentur gegangen bist also mit über fünfzig da einen neuen ein neuanfang zu machen versus einen neu anfangen in den dreißigern zu machen?
00:46:39: wo ist dafür dich der größten unterschied?
00:46:45: Der erste große Unterschied ist im Normalfall die Schere im Kopf, dass du sagst, naja ich habe nicht mehr viele Jahre.
00:46:54: Wie soll ich das überhaupt bewerkstelligen?
00:46:56: oder warum soll ich es noch machen?
00:46:59: Das haben viele, die sagen ja... Ich bin ja schon in Anführungszeichen zu alt.
00:47:05: Es hat mich dreißgenäht im Normalfall.
00:47:08: Dass du sagest hey, ich probiere nochmal einfach was Neues.
00:47:10: da liegt noch viel viel mehr Leben vor dir und ich denke Ne, was einem schwerer für ... Also mir ist es schwerer gefallen, Neues zu lernen.
00:47:23: Muss ich ehrlich sagen?
00:47:24: Anfang Drei-Sich war neues Lernen kein Problem.
00:47:28: Anfang Dreißig war auch Kraft, Energiekraft kein Problem!
00:47:37: Für mich war jahrelang multitasking in Anführungszeichen oder viele Dinge nebeneinander machen.
00:47:45: Keine Schwierigkeit.
00:47:47: Das ist weniger geworden, je älter ich geworden bin und das habe ich schon gemerkt – das war schwieriger!
00:47:53: Ich habe mich mit dem Lernen schwieriger getan.
00:47:56: Wirklich neue Dinge zu lernen.
00:47:58: damals sind sehr viele verschiedene EDV auf mich zukommen.
00:48:02: Also EDV-Systeme und all das waren noch nie mein absoluter Favorit muss man dazusagen.
00:48:09: aber es ist ja Handwerkszeug dass du heutzutage brauchst.
00:48:15: Da war ich früher neugieriger und als junge Frau habe ich das wirklich leichter aufgenommen.
00:48:23: Das heißt nicht, dass man es nicht aufnehmen kann aber ich habe mir einfach leichter getan.
00:48:30: Darf man auch nicht vergessen?
00:48:32: Ich bin ja auch noch in der Zeit groß geworden.
00:48:35: Meine ersten Computer habe ich kennengelernt Anfang der achtziger Jahre Und heute ist ein Computer ein ganz normales Werkzeug, das jeder Mensch Also jeder junge Mensch, der irgendwo, egal ob Schule oder auch Handy.
00:48:53: Handy ist ja auch ein Computer.
00:48:55: Das ist halt jedem ein bekanntes Werkzeug.
00:49:01: Damals waren die Programme wahrscheinlich nicht so komplex, muss man dazu sagen.
00:49:05: Es kann schon gut sein!
00:49:08: Ja und ich war unbedarfter.
00:49:09: Mit dreißig war ich unbedarfter.
00:49:11: Ach das kannst du jetzt nochmal ausprobieren.
00:49:14: Also dieses ach das kannst Du jetzt noch mal ausprobierend... wenn es um der Existenz geht, nicht mehr so leicht.
00:49:21: Muss man dazusagen!
00:49:23: Weil wenn das Schiff geht, dann bin ich ja doch wieder älter.
00:49:27: Das haben wir mit den Treißgenähen überlegt.
00:49:30: Auf die anderen Seiten ist es was, wo ich sage, hey du kriegst noch einmal eine Chance?
00:49:35: Nimm sie einfach mal ausprobieren.
00:49:38: Wenn's nix ist... Ja, das hat Schiff gehen können.
00:49:43: Gut, dann hätte sich wieder irgendwas ergeben.
00:49:45: Ich weiß zwar nicht was Da überlege ich auch nicht mehr.
00:49:50: Weil, was damals war, da muss ich noch nachbohren wenn ich und hätte und sowas das macht eigentlich keinen Sinn.
00:49:58: aber es ist im... da tut man sich einfach ein bisschen schwerer.
00:50:02: Da tut man sie einfach etwas schwerer.
00:50:04: Bin immer so flexibel Und immer so schnell.
00:50:14: Was ist dein größtes Gut in dem Leben heute?
00:50:19: Oh!
00:50:19: Das Wort gut.
00:50:23: Ganz spontan hätte ich gesagt, mein Lachen.
00:50:28: Mein größtes Gute in meinem Leben.
00:50:31: Ich glaube das ist mein Leben selber.
00:50:36: Das Leben, dass sich überhaupt klebt?
00:50:39: Ja!
00:50:40: Das ist es.
00:50:43: Das ist ein schöner letzter Satz.
00:50:46: Vielen Dank Ruth.
00:50:48: Vielen dank für dieses Gespräch.
00:50:53: Das war's schon wieder mit der Folge.
00:50:56: Vielen danke, dass ihr euch Zeit genommen habt fürs Gespräch Und ich hoffe sehr, dass ihr
00:51:02: etwas daraus mitnehmen könnt.
00:51:04: Einen Gedanken ein Gefühl oder auch einen kleinen wenig Mut für euren Alltag!
00:51:10: Wenn euch der Podcast gefällt freue ich mich wirklich total wenn ihr ihn abonniert weiter empfehlt oder bewertet.
00:51:19: das hilft mir sehr vor allem in der Anfangsphase in der ich mich gerade befinde.
00:51:27: Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an Konstantin für Ton und Schnitt.
00:51:33: Und wenn ihr selbst Teil von Gespräche mit Mutigen sein möchtet, wenn ihr eure Geschichte teilen wollt oder vielleicht eine Person kennt die hier unbedingt ihre Geschichte erzählen sollte dann schreibt mir gerne!
00:51:47: Ihr findet alle Kontaktmöglichkeiten in den Show Notes.
00:51:51: Bis dahin ciao.
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